Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.

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24.05.2009 Interessante Neuigkeiten vom Projekt "Besenderung von Jungwölfen"

Halsbänder senden zuverlässig wichtige Daten für die Forschung

Von den beiden im März besenderten Jungwölfen des Nochtener Rudels ist MT3 („Alan“) inzwischen bis nach Nordpolen gewandert und befindet sich aktuell 400 km Luftlinie nordöstlich seines Heimatterritoriums. Der Wolf hat am 23.04. sein Elternrudel verlassen und seitdem über 600 km zurückgelegt. Nachdem er 20 km südlich von Danzig die Autobahn A1 überquert hat, hält er sich jetzt nahe westlich der Masuren auf. (siehe Karte)

Sein Bruder MT2 („Karl“) hält sich nach wie vor im Territorium des Nochtener Rudels in der Oberlausitz auf. Im März hatte der Jungwolf einen 2,5 wöchigen Ausflug bis nach Treuenbriezen in Brandenburg unternommen und war dann wieder in das Nochtener Revier nach Sachsen zurückgekehrt.

Der dritte im Rahmen des F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“ besenderte Wolf hat bisher keine größeren Ausflüge unternommen.